Droge in einer Flasche Champagner

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Die Droge in einer Flasche Moët & Chandon Ice Impérial Champagner wurde vor nicht allzu langer Zeit entdeckt. Die Ermittlungen im Fall einer mit Ecstasy statt Sekt gefüllten Flasche in der Oberpfalz dauern an.

"Wir machen Fortschritte, aber das reicht", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das liegt übrigens daran, dass hauptsächlich im Ausland ermittelt wird.

Im Februar tranken in Weiden 8 Personen eine Flasche Sekt, die mit flüssigem Ecstasy gefüllt war. Eine Person starb, sieben Gäste wurden schwer vergiftet. Und wenige Tage später ereignete sich in den Niederlanden ein ähnlicher Vorfall, bei dem vier Personen verletzt wurden.

Der Besitzer des Hauses in Weiden bestellte über das Internet eine Flasche Sekt und gilt nicht als Tatverdächtiger, wie der Beamte noch einmal betonte. Die Polizei nahm Kontakt mit dem Sekthersteller auf. Ein Sprecher von Moët Hennessy Deutschland sagte, das Unternehmen sei an einer Untersuchung interessiert. Daher unterstützt das Unternehmen die Ermittlungen und hilft, wo es geht.

MDMA-Champagner könnte übrigens aus Privatverkäufen stammen. Zunächst gingen die Ermittler davon aus, dass die Substanz der Flasche bei der Herstellung zugesetzt wurde. Und später stellte sich heraus, dass die Flasche nicht den Originalkorken hatte. Es wurde geöffnet, der Inhalt geändert und wieder geschlossen. Ein Anwohner verkaufte die Flasche privat an die Kneipe Weiden.

Wenn der Inhalt der Flaschen im Gegensatz zu gewöhnlichem Champagner nicht glänzt und auch eine rotbraune Farbe und einen Anisgeruch hat, sollte das Getränk nicht getrunken werden. „Schmeckt nichts“, warnten Experten. Übrigens kann sogar eine einfache Probe des Getränks und das Nichtschlucken ernsthafte Gesundheitsprobleme verursachen. Und ein kleiner Schluck kann tödlich sein.

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